- Schöpfung bewahren
- Ressourcen sparen
- Verantwortung tragen
Was ist der Grüne Gockel?
Der Grüne Gockel ist ein System zur Erfassung, Bewertung und Reduzierung der Umweltauswirkungen in einer Kirchengemeinde. Betriebskosten senken, Umwelt schonen, nachhaltig und fair einkaufen, erfolgreich Ziele verfolgen und Kirche neugestalten. Dies sind die Ziele des Grünen Gockels, die von der KG in Begleitung des Umweltteams in einzelnen Schritten konkretisiert werden sollen.
Der Grüne Gockel ist ein System zur Erfassung, Bewertung und Reduzierung der Umweltauswirkungen in einer Kirchengemeinde. Betriebskosten senken, Umwelt schonen, nachhaltig und fair einkaufen, erfolgreich Ziele verfolgen und Kirche neugestalten. Dies sind die Ziele des Grünen Gockels, die von der KG in Begleitung des Umweltteams in einzelnen Schritten konkretisiert werden sollen.
Die gemeinsam festgelegten Ziele, die sogenannten Umweltleitlinien, die jede Kirchengemeinde für sich selbst definiert, werden von der KG in kleinen Schritten und konkreten Projekten umgesetzt. Das Umweltteam begleitet diesen Prozess. Durch ein extern durchgeführtes Audit werden die erreichten Schritte bewertet. Bei einem positiven Ergebnis wird ein Umweltzertifikat verliehen. Das Umweltteam überprüft die gesteckten Umweltziele von nun an jährlich selbst. Das Zertifikat ist für 4 Jahre gültig und kann dann erneuert werden.
Das Umweltteam hat bereits seine Arbeit aufgenommen und würde sich freuen, wenn sich noch weitere Personen diesem Team anschließen. Die Treffen finden 1x monatlich statt. Wer Interesse hat daran teilzunehmen, kann sich gerne mit unserem Leitungsteam, bestehend aus Andreas Gettert und Gabrielle Geisler-Schmid, in Verbindung setzen. Die Kontaktdaten sind im Pfarramt hinterlegt.
Die Evangelische Kirchengemeinde Bretten hat sich auf den Weg gemacht, eine Grüne-Gockel-Gemeinde zu werden. Am 3. Oktober 2021 fand zu diesem Anlass unsere Auftaktveranstaltung im Rahmen des Erntedankgottesdienstes statt. Im Anschluss an den Gottesdienst hat sich das Umweltteam mit den Gemeindemitgliedern ausgetauscht. Dabei wurden viele Ideen gesammelt, die für die weitere Arbeit in den Ideenspeicher mit aufgenommen wurden.
Hier ein paar Beispiele:
- Umstellung auf Energiesparlampen in kirchlichen Einrichtungen
- Anlegen einer Bienenwiese
- Verwendung von regionalen und Fairtrade Artikeln bei kirchlichen Veranstaltungen
- Alle Gemeindemitglieder in dieses Thema einbeziehen
Im Moment ist die Kirchengemeinde auf einem guten Wege, die Vorgaben des Umweltmanagements zu erreichen. Es wurde schon damit begonnen, eine Bestandaufnahme und Verbrauchslisten aller kirchlichen Gebäude (auch der Kindergärten) zu erstellen. Diese werden in regelmäßigen Abständen überprüft und bewertet.
Folgende Umweltleitlinien wurden vom Kirchengemeinderat beschlossen und sollen uns auf diesem Wege begleiten:
Gott hat uns Menschen seine Erde anvertraut, um sie zu bebauen und zu bewahren (1. Mose 2). Es ist unsere Verpflichtung, uns dieser Aufgabe zu stellen und unser Handeln darauf auszurichten. Die Schöpfungsverantwortung spielt darum bei allen Entscheidungen der Kirchengemeinde eine
tragende Rolle.
tragende Rolle.
- Wir achten das Lebensrecht aller Menschen weltweit, auch der künftigen Generationen und betonen ausdrücklich auch unsere Verantwortung für die Tier- und Pflanzenwelt.
- Wir achten auf soziale Gerechtigkeit und auf eine nachhaltige und sorgsame Nutzung der Ressourcen. Wir bevorzugen fair gehandelte Güter aus umwelt- und menschenfreundlicher Produktion sowie heimische Produkte aus biologischem Anbau und mit kurzen Transportwegen.
- Wir senken unseren Energie-, Wasser- und Materialverbrauch und investieren in erneuerbare Energien.
- Wir fördern die Artenvielfalt.
- Wir sprechen über unsere Schöpfungsverantwortung, unterstützen eine aktive Umwelterziehung und suchen den Austausch mit anderen Einrichtungen und Initiativen.
- Wir wollen unsere Ziele durch gemeinsames Handeln erreichen und dabei alle Generationen unserer Kirchengemeinde mit einbinden.






