Innovationsprojekt: Kirchliches Bestattungsinstitut in Heidelberg eröffnet
„Libera Bestattungen“ in Heidelberg versteht sich als Ort für Bestattung, Trauerbegleitung, Vorsorge und Bildung
Heidelberg, (28.09.2026). Mit „Libera Bestattungen“ ist in Heidelberg am 23. September das erste kirchliche Bestattungsinstitut Deutschlands eröffnet worden. Mehr als 150 Gäste informierten sich bei der Eröffnung über das neue Angebot der Evangelischen Kirche in Heidelberg. Das Projekt war im November 2024 als eines der ersten Vorhaben der Innovationsförderung der Evangelischen Landeskirche in Baden ausgewählt und mit 100.000 Euro unterstützt worden.

Quelle: Sabine Arndt - eingebettet von www.ekiba.de

Mehr als 150 Gäste nahmen an der Eröffnung von Libera Bestattungen in Heidelberg teil.
Quelle: Sabine Arndt - eingebettet von www.ekiba.de
Bei der Eröffnungsfeier stellten Geschäftsführerin und Pfarrerin Tanja Dittmar sowie Vertreterinnen und Vertreter der Evangelischen Kirche in Heidelberg die Arbeit des Instituts vor. Dekan Christof Ellsiepen bezeichnete das Projekt als „neues Kapitel kirchlicher Begleitung“ und betonte den Anspruch, Menschen auch am Lebensende verlässlich zur Seite zu stehen.
Daniel Völker, Leiter der Innovationsförderung der Landeskirche, betonte: „Innovation in der Kirche bedeutet, dass Kirche auf den Markt geht und die geschützte Hülle verlässt.“ Sein Fazit: „Das Heidelberger Bestattungsinstitut ist das Beispiel für Innovation.“
Zum Angebot von Libera Bestattungen gehören neben Bestattungen auch Informationen zur Vorsorge, Vorträge und Raum für Gespräche. Das Institut möchte Menschen dabei unterstützen, Abschiede bewusst mitzugestalten und sich frühzeitig mit Fragen von Tod und Trauer auseinanderzusetzen. Das Angebot steht allen Menschen offen, unabhängig von Religion, Konfession oder Weltanschauung.





