Quelle des Lebens und Licht der Welt
Verabschiedung und Einführung unserer Kirchenältesten
Nach sechs Jahren ehrenamtlicher Leitungsarbeit mit mehreren Tausend gemeinsam geleisteter Stunden einen Schnitt zu machen ist mehr als angemessen: Rückblick, Ausblick, Neuwahlen, Dank und Segen geben dem persönlichen Engagement eine Struktur.

Die ausscheindenden (Mitte) zusammen mit den wieder- und neugewählten Ältesten.
Zugegeben: Der Termin am späten Samstagnachmittag war nicht für alle Interessierten ideal. Der Sonntagmorgen war belegt durch den Neujahrsempfang der Stadt. Der Gottesdienst mit Verabschiedung der ausscheidenden und Einführung der neuen Kirchenältesten hätte also besser besucht sein können. Bewegend war er dennoch.
Kirchenchor und Posaunenchor sorgten gemeinsam mit Bezirkskantorin Bärbel Tschochohei für die musikalische Umrahmung.

Verpflichtung und Einsegnung der gewählten Ältesten

Schale und Kerze als Symbol - für den Grund christlicher Zuversicht ebenso wie für das, was Christen in die Welt hinein tragen wollen.
Tatsächlich sollte hervorgehoben werden, dass die gewählten Ältesten als Ehrenamtliche bereits in der vergangenen Wahlperiode ein erhebliches Pensum zu bewältigen hatten: In zusammen mehreren Tausend Sitzungsstunden wurden die Fahrpläne für Gemeindefusion, Coronazeit, Regionalisierung und Gemeindehausrenovierung verantwortet - um nur die schwerwiegendsten Angelegenheiten zu erwähnen. Umso beeindruckender, wenn mit Leo Bräuer ein Kirchenältester nach 36 Jahren Mitverantwortung in der Gemeindeleitung verabschiedet wurde!
Die Kirche für die Zukunft fit zu machen ist weiterhin die Aufgabe von Haupt- und Ehrenamtlichen gemeinsam. Dabei sind neue Wege nicht nur erlaubt, sondern ausdrücklich gewünscht - und wenn man realistisch ist, werden wohl auch nicht alle alten Traditionen weitergeführt werden: Orientierungspunkt soll sein, was Menschen brauchen und suchen.





